Praxis fürs Seelische
MAREN
LIETZ
ÄRZTIN AUF NEUEN WEGEN



Was uns im Leben lenkt
Wie ein Pilot sein Flugzeug kennen muss, bevor er abhebt, ist es in den Turbulenzen unseres Lebens unabdingbar, unser „Flugzeug“, den Luftraum, in dem wir uns bewegen, und die Gesetzmässigkeiten des Fliegens zu verstehen. Sonst überlassen wir die Steuerung irgendwann dem Autopiloten und befinden uns, ohne es zu merken, im Blindflug.
Wenn es dann zur Bruchlandung kommt oder das Flugzeug im Kreise dreht, finden wir uns plötzlich in einer Realität wieder, in der wir nie landen wollten.
Dieser Blindflug kann sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen: in Lebens- und Sinnkrisen, in Beziehungsproblemen, in Erschöpfungszuständen oder in beruflicher und persönlicher Stagnation.
Zu erkennen, dass unser Flugzeug zwar gesteuert wird,
der Pilot am Steuer aber gar nicht wir selber sind,
ist bereits der Anfang jeder wirklichen Veränderung.
Und genau da beginnt die Arbeit, die ich Ihnen anbiete. Denn das, was wir gewöhnlich für unser liebes Ich halten, sind meistens unsere Gedanken und Gefühle, die sich verselbständigt haben und inzwischen unser Leben bestimmen.
Was wir für unser Schicksal halten, ist häufig die Konsequenz eines Weges, den wir mehr oder weniger unbewusst mit dem Autopiloten gesteuert haben. Unser innerer Wesenskern sitzt währenddessen unbeteiligt daneben. Viele Menschen spüren deshalb tief im Inneren eine Leere, Unzufriedenheit oder Unruhe, ohne genau zu wissen, woher sie kommt.
Die entscheidende Arbeit besteht nicht darin,
unser vermeintliches Selbst immer besser zu optimieren,
sondern zu erkennen, wer wir wirklich sind
und was es bedeutet, die innere Führung zu übernehmen.

Krise als Wegweiser
In einer Krise finden wir uns plötzlich an einem Ort wieder,
an den wir freiwillig niemals gegangen wären.
Und genau an dieser Stelle wartet die Möglichkeit auf uns,
innezuhalten, in uns zu gehen und eine neue Wahl zu treffen.
So bitter eine Bruchlandung oder das ewige Kreisen sind, so sehr können gerade diese Erfahrungen zum Segen werden. Sie zeigen uns, wo wir uns von unserem eigentlichen Weg entfernt haben und wo wir unser inneres Wesen vernachlässigt haben.
Die Krise wird damit zum Wegweiser. Sie eröffnet uns die Möglichkeit, das Leben aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten.
Viele unserer Flugprogramme sind über Jahre tief eingeprägt worden und laufen inzwischen wie von selbst ab. Die meisten Menschen haben sich mit ihrem Autopiloten – dem Verstand und den Gefühlen – identifiziert. Kein Wunder, wollen die, die bisher am Steuer sassen, das Steuer nicht leichtfertig abgeben.
Um eingeprägte Muster zu verändern,
müssen wir nicht unbedingt in die Vergangenheit zurückgehen.
Entscheidend ist, im Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen,
wo uns die Führung abhandengekommen ist
und sie zu uns zurückzunehmen.

Das Nervensystem regulieren
Wenn unsere Gedanken und Gefühle sich verselbständigen, steuern sie uns unbewusst. Sie sind ständig damit beschäftigt, Gefahren zu erkennen, die vermeintliche Zukunft durchzudenken und Kontrolle zu gewinnen. Das Nervensystem reagiert darauf mit körperlichem Stress oder völliger Blockierung. Diese Zustände fühlen sich so real an, dass wir sie für die Wirklichkeit halten und dadurch erst recht in Unruhe geraten.
So entstehen Muster, in denen wir immer wieder auf die gleiche Art handeln, obwohl wir tief in uns spüren, dass uns das nicht weiterbringt. Nur die bewusste Führung aus unserem eigentlichen Ich kann uns aus diesem Automatismus wieder herausführen.
Ein Bewusstsein für die Signale des Körpers
ist eine wesentliche Voraussetzung,
um festgefahrene Kreisläufe zu durchbrechen.
Gerne übe ich mit Ihnen,
wie Sie wieder in einen gesunden Kontakt mit Ihrem Nervensystem kommen.